Lesen Sie:
  • Kinder
  • Schulen
  • Infrastruktur/ Wirtschaft
  • Rheinbrücke bei Bingen und bei Nierstein
  • Tourismus
  • Barrierefreiheit
  • Landwirtschaft und Weinbau
  • Umwelt/ Klimawandel
  • Integration
  • Senioren
  • Ehrenamt
  • Angebote für Kinder und Jugendliche
 

 

Kommunalwahl-programm der CDU Mainz-Bingen
2009-2014

Lesen Sie unser aktuelles
Wahlprogramm.

Meine Ziele

 

Kinder

Junge Familien unterstützen - das ist mein Ziel. Das beginnt mit der Kindertagespflege und setzt sich mit dem bedarfsgerechten Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten fort. Damit unsere Kleinen individuell gefördert werden können, bedarf es kleinerer Kindergartengruppen und ausreichend Personals. Für mich steht dabei die Wahlfreiheit an vorderster Stelle. Nicht jede Familie braucht einen Krippenplatz für ihre Kleinsten. Deshalb unterstütze ich auch den Aufbau eines weitreichenden Netzes an Tagesmüttern oder- vätern.

 


 

Schulen

Ein vielfältiges schulisches Angebot - das ist mein Ziel. Dabei sollen kleine wohnortnahe Schulen erhalten bleiben. Nicht Ideologie oder rein finanzieller Zwang, sondern die individuelle Förderung der Kinder muss dabei im Mittelpunkt stehen. Eltern müssen die Chance haben, für ihr Kind die geeignete Schule aussuchen zu können. Vielerorts platzen die Schulen aus allen Nähten- deshalb muss über zusätzliche Schulen, etwa ein weiteres Gymnasium, beraten werden. Vor diesem Hintergrund unterstütze ich auch die beantragte Einrichtung von beruflichen Gymnasien an den beiden Berufsbildenden Schulen in Bingen und Ingelheim.

Die Einrichtung neuer integrierter Schulformen sollte im Interesse aller betroffenen Schüler nicht dazu führen, dass bestehende Regelschulen ersetzt werden. Nur so kann die Qualität der Gesamtschulen erhalten bleiben und ein wohnortnahes Angebot für alle Schüler garantiert werden.

Eine meiner ersten Aufgaben als Landrätin wird sein, mit den Mainzern den Kontakt zu suchen, damit in Zukunft wieder Kinder aus unserem Landkreis an Mainzer staatlichen Schulen aufgenommen werden.

Die Schülerbeförderung muss dringend verbessert werden!

 


 

Infrastruktur/ Wirtschaft

Ein schuldenfreier Landkreis - das ist mein Ziel. Natürlich ist das in Zeiten der Finanzkrise nicht einfach, wie sie sich auf unsere Region auswirken wird, steht noch nicht fest. Aber man darf nicht zu schwarz malen. Wenn man unsere Unternehmen ansieht, dann zeigt sich: Sie sind gut gerüstet.

Mein Hauptaugenmerk ist die Entlastung der Kommunen. Viele von ihnen haben Probleme, ihren Aufgaben nachzukommen, zum Beispiel Kindertagesstätten oder Sporthallen zu finanzieren. Landesweit gesehen liegt der Landkreis Mainz-Bingen mit seiner Kreisumlage an der Spitze- und das trotz der guten Gesamtsituation. 2009 gibt es noch einmal eine Steigerung um 12%. Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass sich der Kreis auf dem Rücken der Kommunen saniert. Deshalb fordere ich eine Senkung der Kreisumlage. Nur so werden unsere 66 Gemeinden und Städte wieder finanzkräftiger.

 

Wirtschaftsförderung ist eine der wichtigsten Kernkompetenzen unseres Landkreises. Arbeitsplätze im Kreis zu schaffen, muss unser Ziel sein. Das bedeutet, Initiativen und Unternehmer zu fördern, die sich im Kreis ansiedeln wollen. Hierfür muss die Infrastruktur im Landkreis stimmen. Wir brauchen ein gut ausgebautes Straßennetz und einen funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr und vor Ort ausreichend Gewerbegebiete. Hier muss der Landkreis die Kommunen unterstützen.


 

Familien wollen dort leben, wo es eine gute Infrastruktur gibt. Wo es eine gute Infrastruktur gibt, siedeln sich Unternehmen an und schaffen wohnortnah Arbeitsplätze. Hier schließt sich der Kreis.

 


 

Rheinbrücke bei Bingen und bei Nierstein

Beide Rheinufer enger miteinander verknüpfen - das ist mein Ziel.

Eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage einer funktionierenden und florierenden Wirtschaft. Bereits heute ist die bestehende Verkehrsinfrastruktur überlastet. Ein Augenmerk liegt folglich auf den Brücken als besonders wichtiger Verkehrsträger und Verbindungsweg zwischen Ballungsgebieten. Vor allem Pendler und Gewerbetreibende sind auf überregionale und schnelle Verkehrsverbindungen angewiesen.

 


 

Tourismus

Die Förderung des heimischen Tourismus - das ist mein Ziel. Denn unser Kreis hat Touristen viel zu bieten: Unsere Kulturlandschaft, mit der ganz besonderen regionalen Vielfalt in gleicher Weise wie unsere geschichtlichen Traditionen. Schon jetzt bieten viele Winzer und Landwirte kombinierte Wein- und Kulturkonzepte oder Ferien auf dem Bauernhof an. Die Weinlese, Wander- und Walkingtouren, das römische Erbe mitsamt seiner Kultur, unsere Burgen und Schlösser - dies alles kann kombiniert und zu buchbaren Angeboten gemacht werden, die sowohl zu einem Aktivurlaub anregen können, aber auch Ruhe und Erholung zulassen.

 


 

Barrierefreiheit

„Barrierefreiheit “- das ist mein Ziel. Barrierefreiheit bedeutet, dass alle Einrichtungen für alle Menschen- in jedem Alter und mit jeder Einschränkung oder Behinderung- ohne technische oder soziale Abgrenzung nutzbar sind.

Barrierefreiheit bezieht sich oft ausschließlich auf den privaten Bereich. Ich möchte jedoch, dass auch in den Kommunen gewährleistet ist, dass jeder Mensch alle barrierefrei gestalteten Elemente seines Lebensraumes betreten, befahren und selbstständig ohne fremde Hilfe benutzen kann. Dazu sollte bei der Planung von Baugebieten oder Gebäuden schon früh barrierefrei geplant werden. Hier muss der Landkreis den Kommunen hilfreich zur Seite stehen.

 


 

Landwirtschaft und Weinbau

Die Rahmenbedingungen für Bauern und Winzer zu verbessern - das ist mein Ziel. Die Erzeugnisse unserer rheinhessischen Bauern und Winzer sind nahrhaft und gesund. Unsere heimischen regionalen Produkte gewährleisten in besonderer Weise Lebensmittelsicherheit. Um die Qualität unserer Landwirtschaft zu sichern, müssen die Rahmenbedingungen für die Bauern und Winzer stimmen.

Dazu gehört neben der Reform der Erntehelferregelung auch der flächendeckende Ausbau von Wein- Kompetenzzentren. Die regionale Selbstvermarktung muss deshalb ihren besonderen Stellenwert haben.

 


 

Umwelt/ Klimawandel

Die Kulturlandschaft erhalten – das ist mein Ziel. Unser Landkreis zeichnet sich durch vielfältige Regionen aus. Dabei ist jede Region auf ihre Art attraktiv und liebenswert. Das gilt für die Weinberge genauso wie für die Waldlandschaften - alle Landschaften sind erhaltenswert. Ich setze mich daher beispielsweise für Programme ein, die der Verbuschung im Steillagenbereich entgegenwirken.

Die Folgen des Klimawandels machen sich auch in unserer Region bemerkbar. Wir müssen speziell den Hochwassergefahren entgegentreten und die Grundwasserproblematik mit einbeziehen. Die Landwirtschaft wird bei Viehhaltung und Bodenbewirtschaftung technisch und methodisch vor neue Aufgaben gestellt. Der Weinbau muss sich in einer langfristigen Evolution darauf einstellen, die Chancen des Klimawandels auf neuen Wegen zu nutzen, ohne seinen regionalen Charakter und seine Qualitätsstandards aufzugeben.

 


 

Integration

Integration verbessern – das ist mein Ziel. Meiner Meinung nach ist Bildung der

Schlüssel zu Integration, da Bildungserfolge Teilhabechancen im gesellschaftlichen, politischen und vor allem im wirtschaftlichen Leben eröffnen. Sprachförderung in Kita, Sprachkurse für Eltern

Im Nationalen Integrationsplan haben die Länder erklärt, sie werden in den nächsten fünf Jahren Aus- und Fortbildungsmaßnahmen vornehmen, die es allen Lehrerinnen und Lehrern ermöglichen soll, deutsch als Zweitsprache zu vermitteln. Außerdem wollen sie mehr Lehrerinnen und Lehrer aus Zuwandererfamilien einstellen, die als Brückenbauer der Integration wirken sollen.

Schulen mit hohem Migranten- Anteil brauchen eine bessere Ausstattung: Mehr Lehrpersonal, aber auch mehr Schulsozialarbeiter

 

Integration bedeutet auch Identifikation mit unseren Werten und der Rechtsauffassung der aufnehmenden Gesellschaft. Das bedeutet auch: Wer fordert muss fördern, wer Rechte beansprucht, muss Pflichten erfüllen. Integration ist eine Lebensaufgabe, sie betrifft alle Lebensbereiche und Politikfelder.

Betonen möchte ich, dass gerade den Kommunen eine besondere Rolle zukommt; findet die wesentliche Integrationsleistung doch „vor Ort“ statt. Staat und Politik können Rahmenbedingungen schaffen, die Integrationserfolge finden aber im alltäglichen Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund statt.

 


 

Senioren

Politik mit und für Senioren zu gestalten - das ist mein Ziel. Ein Familienlandkreis hat selbstverständlich auch die besonderen Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren im Blick. Einiges ist im Werden- besonders bei den Kommunen wird schon viel getan. Darüber hinaus kann sich der Landkreis als Dienstleister auch für Senioren zeigen: Ich möchte, dass konkrete Hilfsangebote entwickelt werden, die ein selbst bestimmtes Leben im Alter ermöglichen. Ich denke da an Mehrgenerationenhäuser, Wohngemeinschaften oder eine aktive Nachbarschaftshilfe. Dazu muss die Infrastruktur im Kreis stimmen: Ein breites ärztliches und pflegerisches Angebot, ein öffentlicher Personennahverkehr, der Seniorenwohnanlagen mit dem Dorfkern und Einkaufsmöglichkeiten verbindet, eine möglichst wohnortnahe Grundversorgung.

 


 

Ehrenamt

Die Förderung des Ehrenamts - das ist mein Ziel. Gerade im kommunalen Bereich wäre vieles nicht möglich- ich denke da an die Feuerwehren, Sport- und Musikvereine und die Angebote für Kinder und Jugendliche. Von meinen Erfahrungen in Der Enquete-Kommission „Jugend und Politik“ weiß ich, dass im Bereich der Jugendförderung sehr viel getan wird, wofür wir dankbar sein müssen. Hier kann man helfend eingreifen, indem beispielsweise bürokratische Hürden oder Hindernisse abgebaut werden. Meinen Respekt vor den ehrenamtlich Tätigen möchte ich durch eine effektive Unterstützung, wo immer es möglich ist, ausdrücken.

 


 

Angebote für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche aktiv mit einbeziehen - das ist mein Ziel.

Die Ergebnisse der Enquete-Kommission „Jugend und Politik“, die der Landtag 2004-2006 durchführte, haben gezeigt, dass Kinder und Jugendliche großes Interesse an Politik haben und der Wunsch nach einer Verbesserung des Verhältnisses von Jugend und Politik bzw. Politikern besteht. Viele besuchte „best practice-Termine“ haben gezeigt, dass Kinder und Jugendliche tolle Ideen haben, die es Wert sind umgesetzt zu werden. Zudem gibt es auf kommunaler Ebene zahlreiche Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche an Entscheidungsprozessen zu beteiligen oder mit ein zu beziehen.

 

 

 

 

Impressum: Dorothea Schäfer, Neustraße 17, Gau-Bischofsheim, dorothea.schaefer@zeitenwechsel.info